April 22nd, 2010 | admin

Kaum etwas stellt für Männer ein so großes Mysterium dar wie den Inhalt der Handtasche, die Frau jeden Tag mit sich herum trägt. Männer stecken Portemonnaie, Handy und Schlüssel in die Hosen- oder Jackentasche und das Problem ist aus der Welt geschafft. Das weibliche Geschlecht kann im Gegensatz dazu erstens nicht genug Taschen besitzen und zweitens immer größere Modelle benötigt. Aber was ist denn eigentlich in dem Heiligtum der Frauen alles so versteckt?

Ein Geheimnis – selbst für Frauen

Denn viele Damen wissen gar nicht so genau, was sie mit sich führen. Meist wird nur ein- aber selten ausgepackt. Zum Grundrepertoire gehören aber in jedem Fall das Portemonnaie wie auch das Handy. Wenn letzteres mit Klingeln auf sich aufmerksam macht, muss frau sich meist erst einmal längere Zeit kramen, denn die kleinen Teile rutschen immer nach unten. Meist hat der Anrufer schon aufgegeben, bevor das Handy gefunden wird. Bewährt haben sich hier blinkende Mobiltelefone, die man somit nicht nur akkustisch, sondern auch optisch aufspüren kann.

Wenn das Handy organisatorisch nicht reicht, wird zur Terminplanung auch noch ein Taschenkalender mitgenommen, der ebenfalls als Notizbuch dient. Ist er groß genug, dient er als einzige Konstante im Wirrwarr, teils sogar als Trennwand zwischen zwei Bereichen, die sich nicht begegnen sollen, so wie Müll und Nicht-Müll, benutzten und unbenutzen Taschentüchern.

Die Schlüssel klingeln zwar nicht, sind aber ebenso schwer zu finden. Meist wird die Suche begleitet von panischen „Ich hab sie verloren!“-Ausrufen, gefolgt von „Ach, doch nicht…“, während man beschämt das Auto oder die eigene Haustür aufschließt. Denn Frau ist sich schon bewusst, dass sie ihre Habseligkeiten regelmäßig verliert – in ihrer eigenen Handtasche. Das Wissen darüber ist unangenehm genug, muss es einem dann doch noch jeden Tag vor Augen geführt werden?

Natürlich gehört zu dem permanent mitgenommenen Arsenal von lebensnotwendigen Dingen auch noch eine kleine Kosmetiktasche, im besten Fall, im schlechtesten Fall sind die Einzelteile wild zerstreut. Dazu gehört in jedem Fall Puder, Rouge und meist auch Parfüm sowie Dinge, die im Falle eines Sturzes der Handtasche nicht herauskommen dürfen es aber immer trotzdem tun: Slipeinlagen, Tampons, Binden und, bei Spontanen, Kondome.

Diese Kosmetikausrüstung mag zwar ein wenig übertrieben wirken, ist aber im Fall der Fälle entscheidend. Die Frage nach Feuer, einem Taschentuch, einer Nagelfeile, eines wasauchimmer, kann stets lächelnd mit „Ja, klar!“ beantwortet werden. Wäre dann nicht das hilflose minutenlange Wühlen, das natürlich folgen muss…



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admin
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Donnerstag, April 22nd, 2010 at 01:32
Category:
Allgemein
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